
DIE MENSCHEN DER EHE
JOHN HENRY MACKAY
I.
II.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
VIII.
In einer vom Kohlendunst umhüllten Talebene liegt eine winzige Zwillingsstadt, getrennt nur durch einen träge fließenden Fluss und verbunden durch eine uralte Steinbrücke und ein knarzendes Eisenkonstrukt. Die Luft ist schwer von Ruß, das den Alltag der Bewohner in ein graues Leinen hüllt, während das Gewerbe der alten Handelsfamilien, das wachsende Getriebe der Bürokratie und die permanente Präsenz des Militärs das soziale Gefüge zerspalten. Hier kämpfen Tradition und Fortschritt um Vorherrschaft, wobei jede Schicht – die mächtigen Großhändler, die kratzenden Beamten und die dröhnenden Regimenter – ihre eigene Sprache, ihre eigenen Rituale und ihre eigenen Vorstellungen vom richtigen Leben hegt.
Durch bildhafte Dialoge und bissige Beobachtungen schildert die Geschichte das tägliche Ringen der Menschen, die glauben, ihr Dasein sei ein Vorbild, während sie in Wirklichkeit nur ein Spiegel ihrer eigenen Selbstüberschätzung sind. Der Erzähler zeichnet ein humorvolles, zugleich kritisches Porträt einer Gemeinschaft, die zwischen Stolz und Selbstironie schwankt, und lässt den Zuhörer die knisternde Spannung zwischen den beiden Städten spüren, bevor das Aufbäumen einer neuen Generation das Gleichgewicht zu verändern droht.
Language
de
Duration
~1 hours (90K characters)
Publisher of text edition
Project Gutenberg
Release date
2005-01-15
Rights
Public domain in the USA.
1864–1933
A restless, unconventional voice in German literature, this Scottish-born writer explored freedom, individuality, and social outsiders with unusual intensity. His novels, poems, and essays helped keep anarchist and individualist ideas in public view long after his own era.
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