
I.
II.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
VIII.
IX.
X.
Ein verwirrter Ich‑Erzähler führt den Hörer durch ein Labyrinth aus Wortspielen, absurden Bildern und seltsamen Alltagsbeobachtungen. Er schildert ein groteskes Tor, bewacht von einem Kaiser im roten Rock, und ein Gitter, das den Kontakt zu fremden Damen versperrt. Dabei kämpft er mit einem inneren Wunsch nach Klarheit, während er gleichzeitig von Schuld, Vertrauen und dem Gefühl, niemand glaube ihm, geplagt wird.
Die Stimme schwankt zwischen philosophischer Selbstreflexion und fast komischer Selbstironie, wenn er über das „Nichts“ als Ursache alles Existierenden sinniert. Kleine Szenen aus einem dunklen Wald, flüsternde Schlangen und das ungeheure Spiel von Lachen und Ernst verleihen dem Text eine surreale, fast träumerische Atmosphäre. Diese Mischung aus tiefem Existentialismus und dadaistischer Wortakrobatik macht das Werk zu einer ungewöhnlichen, aber fesselnden inneren Reise.
Als Hörbuch erlebt man das schwankende Innenleben eines scheinbaren Irren, dessen Monolog gleichzeitig verstörend und berührend ist. Die dichte, fast poetische Sprache fordert die Aufmerksamkeit, während der Erzähler immer wieder um Vertrauen bittet. So entsteht ein intensives, nachdenkliches Hörerlebnis, das lange nachklingt.
Language
de
Duration
~23 minutes (23K characters)
Publisher of text edition
Project Gutenberg
Credits
Produced by Jens Sadowski and the Online Distributed Proofreading Team at http://www.pgdp.net
Release date
2016-06-10
Rights
Public domain in the USA.
Subjects

1891–1969
A sharp-eyed journalist and writer of the Weimar era, he brought theater and film to life on the page and was among the early critics to recognize Charlie Chaplin’s talent. His career was shaped by exile and return, giving his work a vivid connection to the upheavals of 20th-century Germany.
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