
Inhaltsverzeichnis
Vom Pater Hilarius und seiner weltberühmten Fastenpredigt über das Thema: „Warum und wasmaßen der Mensch das allergrößte Rindviech ist“.
Wie Pater Hilarius dazukam, die Legende vom heiligen Bürokrazius zu schreiben.
Wie die Heiligen im Himmel dem lieben Gott eine seltsame Bitte vortrugen.
Wie die himmlischen Sendboten den heiligen Bürokrazius entdeckten.
Wie der heilige Bürokrazius auszog, um die Welt zu beglücken.
Wie der heilige Bürokrazius den Amtsschimmel fand und sich beritten machte.
Wie der heilige Bürokrazius in dem heiligen Stultissimus seinen ersten Jünger warb.
Wie die beiden Heiligen einen auferbaulichen Disput hatten und das respektvolle Ergebenheitstränklein brauten.
Wie der heilige Bürokrazius Hühneraugen im Hirn bekam und sich einen Zopf wachsen ließ.
Ein schelmischer Erzähler namens Pater Hilarius führt die Zuhörer durch eine skurrile Heiligenlegende, die zugleich lehrreich und urkomisch ist. Schon im ersten Kapitel erklärt er, warum der Mensch das „größte Rindviech“ sei, und verbindet dabei bunte Tiroler Traditionen mit einer überspitzten Theologie. Der Stil schwankt zwischen liebevoll‑ironischer Beschreibung von Fastenpredigten und absurder Bildhaftigkeit, die das Ohr sofort fesselt.
Im Zentrum steht der heilige Bürokrazius, ein ungewöhnlicher Heiliger, der aus dem Himmel herabsteigt, um die Welt mit seiner bürokratischen Weisheit zu beglücken. Seine Abenteuer – das Finden eines Amtsschimmels, das Werben von Jüngern und das Erfinden merkwürdiger Erfindungen – werden mit trockenem Humor und einem Hauch von kulinarischer Folklore erzählt. Die Erzählung bleibt dabei locker und lässt viel Raum für eigene Vorstellungen, während sie zugleich subtile Kommentare zu Macht, Ordnung und menschlicher Torheit liefert.
Language
de
Duration
~2 hours (161K characters)
Publisher of text edition
Project Gutenberg
Credits
Produced by Louise Hope, Norbert H. Langkau and the Online Distributed Proofreading Team at http://www.pgdp.net
Release date
2008-09-23
Rights
Public domain in the USA.

1866–1942
Known for vivid Tyrolean stories and historical novels, this Austrian writer drew on local life, folklore, and religion to create books that were widely read in the German-speaking world. He also wrote satirical pieces under the pen name Kassian Kluibenschädel.
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