
In einer prächtigen Schlossanlage bei Dijon eröffnet das Stück mit einem belebten Garten, durch ein großes Gittertor getrennt vom übrigen Anwesen. Hier begegnet der junge Küchenjunge Leon dem Hausverwalter, der ihn streng davor warnt, dem Bischof zu nahe zu treten. Trotz der Warnungen macht Leon sich auf, den ehrwürdigen Bischof von Chalons zu sprechen – ein Vorhaben, das sofort für Aufruhr sorgt. Die Menge der Diener, Adligen und Pilger, die das Geschehen beobachtet, sorgt für ein lebhaftes Bühnenbild, das von Witz und scharfzüngigen Dialogen durchdrungen ist.
Leon, ein schlagfertiger und etwas dreister Charakter, nutzt seine Küchenschürze und sein Messer, um die Autorität des Bischofs zu hinterfragen, während er gleichzeitig nach einem Ausweg aus seiner bescheidenen Stellung sucht. Sein Wunsch, mehr als nur ein Küchenjunge zu sein, führt zu einem humorvollen Wortgefecht über Ehre, Gier und die Grenzen des Dienstes. Das erste Aufgebot stellt die Bühne für ein turbulentes Spiel, in dem Intrigen, Missverständnisse und komische Machtkämpfe das Publikum bereits von Beginn an fesseln.
Full title
Weh dem, der lügt Lustspiel in fünf Aufzügen
Language
de
Duration
~1 hours (104K characters)
Publisher of text edition
Project Gutenberg
Release date
2005-10-01
Rights
Public domain in the USA.
Subjects

1791–1872
A major voice in Austrian literature, he brought classical form, emotional intensity, and a sharp sense of tragedy to the stage. His plays helped define nineteenth-century Viennese drama and are still remembered for their psychological depth.
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