
Es gibt Leute, die mit Recht oder Unrecht im Rufe stehen, daß sie Unglück bringen. So war Offenbach als „Brandstifter“ berühmt, und sein Verweilen in einem Hause galt als Signal für eine Feuersbrunst.
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Neuntes Kapitel
Ein melancholischer Reisender lässt sich von den sonnengefluteten Hügeln und den strengen Zypressen der Toskana in den Bann ziehen, während sein Geist zwischen der Schönheit der Landschaft und einer unausgesprochenen Schwermut hin- und herpendelt. Die Beschreibungen von Florenz, der kühlen Gemäuer der Mietwohnungen und den blühenden Gärten wirken wie ein Spiegel seiner inneren Verfassung, in der Zweifel und Sehnsucht sich mit der Poesie der Umgebung verweben. Dabei wird das Bild einer fast schon zerbrechlichen Existenz gezeichnet, die in jedem Augenblick zwischen Licht und Schatten wandelt.
Im Herzen der Stadt stößt er auf eine eigenartige Hexe, deren Aufenthalt von Musik und Literatur durchzogen ist. Ein ungewöhnlicher Pakt entsteht: Er soll abends an ihrem Piano spielen, während sie tagsüber ihre Texte verfasst, und dafür die geheimen Winkel von Florenz erkunden darf. Dieses Arrangement verspricht nicht nur ein musikalisches Duell, sondern auch eine Reise durch das Labyrinth der Stadt, in dem Kunst, Philosophie und persönliche Offenbarungen aufeinandertreffen.
Language
de
Duration
~1 hours (95K characters)
Publisher of text edition
Project Gutenberg
Original publisher
S. Fischer, 1925.
Credits
Jens Sadowski and the Online Distributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net. This book was produced from images made available by the HathiTrust Digital Library.
Release date
2022-02-12
Rights
Public domain in the USA.

1870–1967
A sharp, elegant voice in German literature, she wrote with wit, moral courage, and a deep commitment to peace. Her life and work were shaped by a lasting belief in understanding across borders, especially between Germany and France.
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